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Daily Link Icon Mittwoch, den 11. März 2009
Notiz an mich: Frontier auf Port 80

Dave Winer muß auch immer wieder nachsuchen, wie er den OPML-Editor auf Port 80 legt, mir geht es mit Frontier ebenso. Daher hier ein für allemal zur Erinnerung: Run the OPML Editor on port 80. (Wer nicht weiß, was das soll, der überlese es einfach, es steht hier wirklich nur für mich.) [Scripting News]

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Daily Link Icon Dienstag, den 17. Februar 2009
Static Weblog Tool

Auch Frontier-Veteran Brent Simmons sucht (schon lange) nach Alternativen zum Static Site Framework von Frontier. Er hat sich etwas mit Ruby gebastelt, was im Großen und Ganzen meinem damaligen Python Weblog Tool entspricht (bis hin zur Ordner und Dateistruktur).

A picture named screenshot_small.jpg

Daß unsere Systeme so ähnlich sind, verwundert nicht: Beide hatten wir Dave Winers BBEdit-/Frontier-Framework als Vorbild für unsere Systeme.

Im Gegensatz zu mir verwendet Brent Simmons Intense Debate statt HaloScan für die Kommentare und Lijit statt Google für die Suche.

Und Brent ist auch nicht der einzige Frontier-Veteran, der mit Ruby experimentiert. Von Matt Neuburg, dem Autor des Buches Frontier, the Definitive Guide gibt es RubyFrontier, das ebenfalls nahezu eine identische Struktur besitzt wie die beiden anderen Tools.

Langsam bekomme ich Lust, mein altes Python-Tool wieder hervorzukramen und aufzupolieren. Und ich sollte mal nachschauen, ob das BBEdit-/Frontier-Framework immer noch funktioniert. [Henning G. im meinen Kommentaren und Mathias O. per Email.]

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Daily Link Icon Dienstag, den 10. Februar 2009
Endlich draußen: Per Anhalter durch das Mitmachweb

Book Cover Auch wenn bei mir noch kein Exemplar angekommen ist, mein Buch Per Anhalter durch das Mitmachweb könnt Ihr jetzt bei Amazon oder einem Buchhänder Eures Vertrauens kaufen. Und auch, wenn ich als Autor natürlich befangen bin, ein paar Worte möchte ich dazu doch schon verlieren: Ich habe mir nämlich gedacht, daß es nicht sinnvoll ist, immer nur in wissenschaftlichen Aufsätzen darüber zu räsonieren, daß das Web 2.0 jedem Empfänger ermöglicht, auch ein Sender zu sein (was nicht heißt, das auch jeder ein Sender werden muß!), sondern daß es durchaus hilfreich sein kann, auch einmal aufzuzeigen wie das geht. Das Buch richtet sich explizit auch an Menschen, die bisher noch wenig Berührung mit dem Internet hatten und wissen wollen, wie man dort publizieren kann. Es fängt daher ziemlich einfach an: Wie man sich eine Basisstation (mit Email-Adresse) bei Yahoo! oder Google beschafft und wie man sich statt einer Homepage eine »Profilseite« bei einem der beliebten »Sozialen Netzwerke«, wie zum Beispiel MySpace oder Facebook einrichtet.

Aber im wesentlichen geht es darum: Wie publiziere ich im Netz? Und daher beschreibe ich in ausführlichen Workshops (den Begriff »Tutorial« hat mir der Verlag als zu akademisch verboten Grins), wie man einen Internetauftritt eines Sportvereins hinbekommt (mein Beispiel ist natürlich ein Hundesportverein und zwar der (fikitve) Verein »Flughund e.V.«), wie man ein Weblog für eine Bürgerinitiative benutzt (hier muß die ebenfalls fiktivie Initiative »Der Lustgarten« herhalten) oder wie man ein Wiki dazu nutzt, ein lokales Informationssystem aufzusetzen, da die lokale Berichterstattung von den »klassischen« Medien aus Profitgründen ja mehr und mehr vernachlässigt wird.

Auch wenn dieses Buch für Anfänger gedacht ist — es ist kein Buch für Dummies. An einigen Stellen setze ich schon Mitarbeit voraus und außerdem soll der Leser ruhig auch mal den »Mut zu Lücke« beweisen. Manches ist schon ziemlich starker Tobak. Denn auch wenn mein ganzer Ehrgeiz darin bestand, zu zeigen, was möglich ist, ohne zu programmieren, ein Kapitel über HTML, der »Sprache des Web« (das ist keine Programmiersprache) und ein Kapitel über die Syndizierungsformate RSS und Atom (das Thema meines letzten Buches) mußte ich aufnehmen. Denn gerade letzteres ist für eines der Höhepunkte des Buches wichtig. Ich zeige nämlich auch, wie man mit einem WordPress-Blog und dem kostenlosen Videodienst Blip.tv eine Internet-Fernsehstation hochziehen kann — hier schließt sich der Kreis zu meinem Aufsatz »Local.tv is here« in diesem Buch. Und diese Form von Fernsehen — Pod- oder Vodcasting genannt — ist ohne RSS oder Atom nicht möglich.

Ich zeige noch mehr, zum Beispiel wie man die freien geographischen Kartendienste von Google und Yahoo! nutzt, wie man sich Photo- und Videosammlungen im Netz anlegt etc. Und natürlich darf ein Kapitel über die (vielfach überschätzten, aber zweifellos vorhandenen) Gefahren des Web und wie man sie umschifft, nicht fehlen.

Ich habe nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch sehr viel Herzblut in dieses Buch gesteckt. Daher würde es mich natürlich nicht nur freuen, wenn Ihr es kauft und lest, sondern genauso oder noch mehr freue ich mich über Rückmeldungen, Anregungen und Kritiken.

Ach ja: Eine Webseite zum Buch habe ich natürlich auch angelegt (dazu mußte mein Wiki herhalten). Noch stehen nur ein paar (HTML-) Quelltexte zum Download dort, später sollen aber noch Korrekturen und Ergänzungen folgen. Das Web ist schließlich ein Medium im ständigen Beta-Stadium, daher kann sich alles immer wieder mal ändern.

Man at Work   Still diggin'!

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Daily Link Icon Freitag, den 6. Februar 2009
Zeit für was Neues?

Frontier-Logo Heute vor vier Jahren stellte ich den Schockwellenreiter auf das quelloffene Frontier um. Seitdem liefere ich statische Seiten im Netz aus und eigentlich läuft alles problemlos. So lange habe ich noch nie ein Weblog-Tool an einem Stück genutzt. Wird daher wohl langsam Zeit für etwas Neues. Grins Obwohl... das Static Site Framework von Frontier, das ich nutze, ist die älteste, von mir genutzte Software im Web. Damit habe ich schon 1996 meine ersten Webseiten ins Netz gestellt. Vielleicht sollte ich die Software unter Denkmalschutz stellen.

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Daily Link Icon Montag, den 8. Dezember 2008
Dropbox

Dropbox ist ein interessanter, freier (frei wei Freibier) File-Sync-Dienst — der Client ist in Python geschrieben (allerdings closed source in der Auslieferung). Ich glaube, ich hatte den Service hier schon einmal erwähnt, aber jetzt war ich die händische Synchronisation meiner Frontier-Dateien (Frontier ist die Software, mit der ich ja bekanntlich dieses Weblog erstelle) leid. Entweder USB-Stick oder FTP-Server, da kommt man ja völlig durcheinander.

Also habe ich die schockwellenreiter.root mal dort abgeladen. Und siehe da: Die Synchronisation zwischen meinem Rechner zu Hause und dem am Institut funktioniert einwandfrei! Synchronisiert wird etwa im Zwei-Minuten-Abstand. Das reicht mir. Daher: Test bestanden.

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Daily Link Icon Freitag, den 1. August 2008
Tweaking YouTube

Vielleicht ist es nicht wirklich neu, aber als ich gestern mehr zufällig meine Wikiseite über HiQ Video in 16:9 besuchte, stellte ich fest, daß YouTube nun nicht mehr schlank macht, sondern 16:9-Videos auch in der hohen Qualität im korrekten Seitenverhältnis darstellt — dafür allerdings mit schwarzem Trauerrand oben und unten. Aber Fortschritt ist Fortschritt... Grins

Außerdem kann man schon seit einiger Zeit den YouTube-Player ein wenig an die eigenen Seiten anpassen. YouTube bietet dafür ein paar Farbschemata, die mir aber nicht gefielen. Bei einer Analyse des angebotenen Codes fiel mir dann aber auf, daß die Farben als Parameter übergeben werden, man also mit beliebigen Farben spielen kann. Und so hatte ich schon gestern testweise »meine« Farben anstelle der von YouTube vorgeschlagenen eingesetzt und siehe da, es funktionierte.

Farbschemata und den magischen Code für HiQ-Videos zu merken, das war aber dann zuviel für mich und so habe ich mir ein UserTalk-Makro geschrieben, das das Merken für mich übernimmt.

A picture named youtubemakro.png

Und auch wenn ich (zumindest in Deutschland) vermutlich der Einzige bin, der sein Weblog noch mit dem static site tool von Frontier erstellt, habe ich den Code doch hier veröffentlicht. UserTalk ist eine simple, C- oder Perl-ähnliche Sprache, so daß auch die Anhänger anderer Scriptsprachen dieses Makro für ihre Zwecke leicht portieren können.

Erst einmal habe ich ein paar Konstanten festgelegt für die Videogrößen, die ich in der Regel verwende. Dabei habe ich die Höhe der Kontrollleiste nicht berücksichtigt, die hat YouTube nämlich schon mehrmals in seiner Geschichte geändert. Sie hat daher eine eigene Konstante bekommen, die ich gegebenenfalls ändern kann. Weitere Konstanten sind die Farben des Farbschemas in Hex, hier könnt Ihr Euch richtig austoben. Ja und zu guter Letzt frage ich noch ab, ob ich ein HiQ-Video (das ist der Default) haben will oder nicht. Wenn Euch der Player anzeigt, daß das Video nicht vorhanden ist, obwohl Ihr es bei YouTube abspielen könnt, dann solltet ihr auf die niedrigere Qualität wechseln. Das klappt fast immer.

Ja und dann habe ich im Return-Statement einfach nur noch den HTML-Code zusammengebaut. Da das doppelte Hochkomma in UserTalk eine besodere Bedeutung hat, mußte ich es häufig »escapen«, was das Statement wegen der vielen backslashes etwas unleserlich macht, aber das Prinzip sollte klar sein.

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Daily Link Icon Mittwoch, den 2. Juli 2008
RubyFrontier

Matt Neuburg hat vor, das Frontier Static Site Framework (das bekanntlich ja auch dieses Blog antreibt) nach Ruby zu klonen und dafür das RubyFrontier Projekt aus der Taufe gehoben. Als Frontend benutzt er TextMate, aber im Prinzip sollte jeder andere Editor (nach ein paar Anpassungen) ebenfalls funktionieren. Es existiert schon ein Screencast:

Vieles davon wirkt wie ein Klon meiner damaligen Experimente mit Python und BBEdit, die ich vor ca. 5 Jahren durchgeführt hatte. Und es sieht aus, als ob einige der Probleme immer noch nicht gelöst sind. Das größte ist: Frontier ist (auch) ein Outliner, vieles läuft bei mir über Outline-Renderer und nicht über Textdateien. Da weiß auch Matt noch keine Lösung.

Aber in einem hat Matt recht: Die Entwicklung von Open Source Frontier geht auch mir ein wenig in die falsche Richtung: Frontier als allgemeines Scripting- und Produktivitäts-Tool, das via Apple-Events mit anderen Mac-Programmen gekoppelt werden kann, funktioniert in der Open-Source-Version immer noch nicht, es gibt Probleme mit dem Ausdruck von Rich-Text-Dokumenten und viele andere Kleinigkeiten machen einem das Leben schwer. Da tröstet es mich wenig, daß Frontier als Application-Server jetzt mit MySQL und SQLite zusammenarbeitet, denn ich nutze Frontier nicht als Application-Server. Da wird zuviel in Richtung Manila geschaut und zu wenig an den Basics gearbeitet.

Auf jeden Fall ist Matts Idee auch für mich ein Anlaß, mal wieder über einen Frontier-Klon in (Mac-) Python nachzudenken. Vielleicht gibt es bald auch ein PythonFrontier-Projekt? [Frontierkernel Mailing Liste]

A picture named rubyFrontierLogo.png

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Daily Link Icon Dienstag, den 24. Juni 2008
Was ist Qaliva Frontier 9.7?

Frontier (GPL) ist ja bekanntlich das Framework, mit dem ich auch dieses Blog betreibe. Es gibt ja mittlerweile den Fork mit Dave Winers OPML-Editor (ein Stück Software, das sich — im Prinzip — übrigens recht gut zum Tumble-Blogging eignet) und auch Bemühungen innerhalb der Community, diese Forks wieder zusammenzuführen. Doch was soll ich nun von dieser Ankündigung halten? Ist es der erste kommerzielle Frontier-Fork? Oder gibt es Auflösungserscheinungen im Hause Userland? Fragen über Fragen...

cowskull picture

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Daily Link Icon Mittwoch, den 21. Mai 2008
UbiGraph: Graphen und Algorithmen visualisieren

UbiGraph (in der Basisversion frei wie Freibier) ist ein Softwaretool zur Visualisierung dynamischer Graphen. Es besitzt Schnittstellen zu Python, Ruby, PHP, Java, C, C++, C#, Haskell und OCaml. Die Kommunikation erfolgt via XML-RPC, es sollte daher ein Leichtes sein, auch eine Schnittstelle zu Frontiers UserTalk zu programmieren.

Die Software (Client und Server) gibt es für MacOS X (Intel only), Linux (32 und 64 Bit) und Windows. Das Teil scheint ziemlich leistungsfähig und doch einfach benutzbar zu sein. Die Demos machen Lust auf mehr. Soviel zu testen, so wenig Zeit... [Peter van I. per Email.]

Man at Work

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Daily Link Icon Montag, den 28. April 2008
To twit or not to twit

Dave Winer hat uns neues Spielzeug spendiert, den Twitter Outliner:

Screenshot

Ist zwar eigentlich für den OPML Editor, ich sehe aber keinen Grund, warum es nicht auch mit Open Source Frontier funktionieren sollte. Interessant finde ich vor allen Dingen das Interface zu Amazons S3. Ich twittere zwar normalerweise nicht, aber trotzdem: Testen! [Scripting News]

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Daily Link Icon Freitag, den 22. Februar 2008
Gestern vor sechs Jahren...

A picture named frontiermug.gif zeigte ich, wie man in Frontier - resp. in Radio UserLand... also, äh, wie man in UserTalk ein kleines Makro schreibt. Und da Frontier immer noch (oder besser: schon wieder) das Tool ist, mit dem dieses kleine Weblog angetrieben wird, sollte ich den Faden wieder aufnehmen.

Und vielleicht kann mir einer von Euch Pixelkünstlern da draußen einen neuen Kaffeebecher mit dem offiziellen Logo des Open Source Frontierkernel-Projektes bauen? Ich kann so etwas nicht. Das Bild gibt es hier zum Download.

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Daily Link Icon Montag, den 18. Februar 2008
Änderungen bei Blip.tv

In den letzten Wochen gab es einige Änderungen bei Blip.tv. Dabei ist irgendwie die komfortable Art, Videos mit einem eigenen branding in die Seiten einzubinden, auf der Strecke geblieben. Zwar soll man nun sogar mehrere customized player erstellen und einbinden können, aber bei mir hat das nicht funktioniert. Ich habe an den Stellschrauben gedreht wie eine Bekloppter, aber nach dem Abspeichern war alles wieder weg...

Nun hatte ich ja vor kurzem ein PlugIn für DokuWiki geschriebn, das Blip.TV-Videos dort einbindet und so den »alten« Code dokumentiert. Den habe ich nun für Frontier wiederverwendet:

A picture named embedblip.png

Bis ich durch die neuen Funktionen bei Blip.TV durchblicke, ist dies die für mich verbindliche Version, Videos von dort in meine Seiten einzubinden. Wer will, kann den Code auch für sein Weblog-Tool oder CMS portieren. Er ist straight forward. Lediglich die ID des Films ist ein wenig auf den Seiten von Blip.TV versteckt. Man findet sie am einfachsten im Code für die Einbindung bei Wordpress.com. Ansonsten nur die Brand URL, den Brand Name und gegebenenfalls die Werte für die Höhe und Weite der Filmchen ändern. Die Steuerleiste bei Blip.tv ist 30 Pixel hoch, das solltet Ihr berücksichtigen und dazuaddieren.

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