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Daily Link Icon Mittwoch, den 2. Juli 2008
RubyFrontier

Matt Neuburg hat vor, das Frontier Static Site Framework (das bekanntlich ja auch dieses Blog antreibt) nach Ruby zu klonen und dafür das RubyFrontier Projekt aus der Taufe gehoben. Als Frontend benutzt er TextMate, aber im Prinzip sollte jeder andere Editor (nach ein paar Anpassungen) ebenfalls funktionieren. Es existiert schon ein Screencast:

Vieles davon wirkt wie ein Klon meiner damaligen Experimente mit Python und BBEdit, die ich vor ca. 5 Jahren durchgeführt hatte. Und es sieht aus, als ob einige der Probleme immer noch nicht gelöst sind. Das größte ist: Frontier ist (auch) ein Outliner, vieles läuft bei mir über Outline-Renderer und nicht über Textdateien. Da weiß auch Matt noch keine Lösung.

Aber in einem hat Matt recht: Die Entwicklung von Open Source Frontier geht auch mir ein wenig in die falsche Richtung: Frontier als allgemeines Scripting- und Produktivitäts-Tool, das via Apple-Events mit anderen Mac-Programmen gekoppelt werden kann, funktioniert in der Open-Source-Version immer noch nicht, es gibt Probleme mit dem Ausdruck von Rich-Text-Dokumenten und viele andere Kleinigkeiten machen einem das Leben schwer. Da tröstet es mich wenig, daß Frontier als Application-Server jetzt mit MySQL und SQLite zusammenarbeitet, denn ich nutze Frontier nicht als Application-Server. Da wird zuviel in Richtung Manila geschaut und zu wenig an den Basics gearbeitet.

Auf jeden Fall ist Matts Idee auch für mich ein Anlaß, mal wieder über einen Frontier-Klon in (Mac-) Python nachzudenken. Vielleicht gibt es bald auch ein PythonFrontier-Projekt? [Frontierkernel Mailing Liste]

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Posted by Jörg Kantel | Permalink | | |