FrontierWeb.de

Weil das Web zum Schreiben ist...

Suchen in:
Suche:
In Partnerschaft mit Amazon.de
Daily Link Icon Dienstag, den 17. Februar 2009
Static Weblog Tool

Auch Frontier-Veteran Brent Simmons sucht (schon lange) nach Alternativen zum Static Site Framework von Frontier. Er hat sich etwas mit Ruby gebastelt, was im Großen und Ganzen meinem damaligen Python Weblog Tool entspricht (bis hin zur Ordner und Dateistruktur).

A picture named screenshot_small.jpg

Daß unsere Systeme so ähnlich sind, verwundert nicht: Beide hatten wir Dave Winers BBEdit-/Frontier-Framework als Vorbild für unsere Systeme.

Im Gegensatz zu mir verwendet Brent Simmons Intense Debate statt HaloScan für die Kommentare und Lijit statt Google für die Suche.

Und Brent ist auch nicht der einzige Frontier-Veteran, der mit Ruby experimentiert. Von Matt Neuburg, dem Autor des Buches Frontier, the Definitive Guide gibt es RubyFrontier, das ebenfalls nahezu eine identische Struktur besitzt wie die beiden anderen Tools.

Langsam bekomme ich Lust, mein altes Python-Tool wieder hervorzukramen und aufzupolieren. Und ich sollte mal nachschauen, ob das BBEdit-/Frontier-Framework immer noch funktioniert. [Henning G. im meinen Kommentaren und Mathias O. per Email.]

Technorati-Tags:

Posted by Jörg Kantel | Permalink | | |

Daily Link Icon Dienstag, den 10. Februar 2009
Endlich draußen: Per Anhalter durch das Mitmachweb

Book Cover Auch wenn bei mir noch kein Exemplar angekommen ist, mein Buch Per Anhalter durch das Mitmachweb könnt Ihr jetzt bei Amazon oder einem Buchhänder Eures Vertrauens kaufen. Und auch, wenn ich als Autor natürlich befangen bin, ein paar Worte möchte ich dazu doch schon verlieren: Ich habe mir nämlich gedacht, daß es nicht sinnvoll ist, immer nur in wissenschaftlichen Aufsätzen darüber zu räsonieren, daß das Web 2.0 jedem Empfänger ermöglicht, auch ein Sender zu sein (was nicht heißt, das auch jeder ein Sender werden muß!), sondern daß es durchaus hilfreich sein kann, auch einmal aufzuzeigen wie das geht. Das Buch richtet sich explizit auch an Menschen, die bisher noch wenig Berührung mit dem Internet hatten und wissen wollen, wie man dort publizieren kann. Es fängt daher ziemlich einfach an: Wie man sich eine Basisstation (mit Email-Adresse) bei Yahoo! oder Google beschafft und wie man sich statt einer Homepage eine »Profilseite« bei einem der beliebten »Sozialen Netzwerke«, wie zum Beispiel MySpace oder Facebook einrichtet.

Aber im wesentlichen geht es darum: Wie publiziere ich im Netz? Und daher beschreibe ich in ausführlichen Workshops (den Begriff »Tutorial« hat mir der Verlag als zu akademisch verboten Grins), wie man einen Internetauftritt eines Sportvereins hinbekommt (mein Beispiel ist natürlich ein Hundesportverein und zwar der (fikitve) Verein »Flughund e.V.«), wie man ein Weblog für eine Bürgerinitiative benutzt (hier muß die ebenfalls fiktivie Initiative »Der Lustgarten« herhalten) oder wie man ein Wiki dazu nutzt, ein lokales Informationssystem aufzusetzen, da die lokale Berichterstattung von den »klassischen« Medien aus Profitgründen ja mehr und mehr vernachlässigt wird.

Auch wenn dieses Buch für Anfänger gedacht ist — es ist kein Buch für Dummies. An einigen Stellen setze ich schon Mitarbeit voraus und außerdem soll der Leser ruhig auch mal den »Mut zu Lücke« beweisen. Manches ist schon ziemlich starker Tobak. Denn auch wenn mein ganzer Ehrgeiz darin bestand, zu zeigen, was möglich ist, ohne zu programmieren, ein Kapitel über HTML, der »Sprache des Web« (das ist keine Programmiersprache) und ein Kapitel über die Syndizierungsformate RSS und Atom (das Thema meines letzten Buches) mußte ich aufnehmen. Denn gerade letzteres ist für eines der Höhepunkte des Buches wichtig. Ich zeige nämlich auch, wie man mit einem WordPress-Blog und dem kostenlosen Videodienst Blip.tv eine Internet-Fernsehstation hochziehen kann — hier schließt sich der Kreis zu meinem Aufsatz »Local.tv is here« in diesem Buch. Und diese Form von Fernsehen — Pod- oder Vodcasting genannt — ist ohne RSS oder Atom nicht möglich.

Ich zeige noch mehr, zum Beispiel wie man die freien geographischen Kartendienste von Google und Yahoo! nutzt, wie man sich Photo- und Videosammlungen im Netz anlegt etc. Und natürlich darf ein Kapitel über die (vielfach überschätzten, aber zweifellos vorhandenen) Gefahren des Web und wie man sie umschifft, nicht fehlen.

Ich habe nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch sehr viel Herzblut in dieses Buch gesteckt. Daher würde es mich natürlich nicht nur freuen, wenn Ihr es kauft und lest, sondern genauso oder noch mehr freue ich mich über Rückmeldungen, Anregungen und Kritiken.

Ach ja: Eine Webseite zum Buch habe ich natürlich auch angelegt (dazu mußte mein Wiki herhalten). Noch stehen nur ein paar (HTML-) Quelltexte zum Download dort, später sollen aber noch Korrekturen und Ergänzungen folgen. Das Web ist schließlich ein Medium im ständigen Beta-Stadium, daher kann sich alles immer wieder mal ändern.

Man at Work   Still diggin'!

Technorati-Tags:

Posted by Jörg Kantel | Permalink | | |

Daily Link Icon Freitag, den 6. Februar 2009
Zeit für was Neues?

Frontier-Logo Heute vor vier Jahren stellte ich den Schockwellenreiter auf das quelloffene Frontier um. Seitdem liefere ich statische Seiten im Netz aus und eigentlich läuft alles problemlos. So lange habe ich noch nie ein Weblog-Tool an einem Stück genutzt. Wird daher wohl langsam Zeit für etwas Neues. Grins Obwohl... das Static Site Framework von Frontier, das ich nutze, ist die älteste, von mir genutzte Software im Web. Damit habe ich schon 1996 meine ersten Webseiten ins Netz gestellt. Vielleicht sollte ich die Software unter Denkmalschutz stellen.

Technorati-Tags:

Posted by Jörg Kantel | Permalink | | |